Widerstand und Folgen
Die miserable und einseitige Politik des IWF provoziert immer mehr Widerstand in den betroffenen Entwicklungsländern. In Argentinien gingen die Menschen ein ganzes Jahr lang immer wieder auf die Straße, um sich gegen die rigiden Vorgaben des Fonds zu wehren.
Unterstützt wird dieser Widerstand von einer weltweit sich formierenden Zivilgesellschaft: NGOs und Gruppen begleiten die Arbeit des IWF und der Weltbank kritisch, ihre Analysen entlarven die Rhetorik der Institutionen und zeigen deren wahre Folgen auf.
Sowohl die Proteste in den Entwicklungsländern als auch die Arbeit der NGOs kann immer wieder konkrete Erfolge vorweisen. Aber: An den Grundlinien der IWF-Politk hat sich bisher nichts geändert, das zeigt die diesjährige Frühjahrstagung überdeutlich.

